Hintergrundbilder
Altstadtgrafik von Regensburg
Die Steinerne Brücke in Regensburg ist eines der best erhaltensen Kulturdenkmäler Deutschlands. Auf dem Bild ist die Siluette der Stadt Regensburg mit ihren mittelalterlichen Türmen und der Steinernen Brücke im Vordergrund zu sehen.

Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag.

Charlie Chaplin

 

Die Steinerne Brücke in Regensburg

In über 850 Jahren vom achten Weltwunder zum Welterbe.

Die Steinerne Brücke in Regensburg von Osten mit blauem Himmel

Die Steinerne Brücke wurde von reichen Regensburger Kaufleuten unter Förderung des bayerischen Herzogs Heinrich des Stolzen in Auftrag gegeben. Die Bauzeit betrug nur 11 Jahre, vermutlich von 1135 bis 1146. Die Steinerne Brücke war über Jahrhunderte der einzige feste Donau-Übergang zwischen Ulm und Wien.

Das mittelalterliche Bauwerk hat sich im Laufe der Geschichte durch Naturkatastrophen und Kriegen in ihrem Aussehen immer wieder verändert. So ist von den einst drei Türmen leider nur noch einer erhalten geblieben. Es ist der südliche Turm mit dem einstigen Brückentor zur Regensburger Altstadt. Die für damalige Zeiten sehr schnelle Fertigstellung der Brücke führte zu einer netten Anekdotenbildung, die ich Ihnen hier nicht vorenthalten möchte.

Die Steinerne Brücke, ein Werk des Teufels?

Der Sage nach haben der Dombaumeister und der Baumeister der Steinernen Brücke eine Wette abgeschlossen, wer als Erstes sein Bau fertigstellen würde. Weil die Sache für den Brückenbaumeister jedoch nicht so gut lief, rief er den Teufel zu Hilfe. Als Lohn sollte der Teufel die ersten drei Seelen erhalten, die als Erstes die Brücke überquerten.

Der Teufel lies sich auf den Vorschlag des Brückenbaumeisters ein und unterstützte ihn. Am Tag der Eröffnung freute sich der Teufel auf seine ihm versprochenen Seelen, doch er hatte nicht mit der List des Baumeisters gerechnet. Dieser nämlichtrieb als Erstes  einen Hund, eine Henne und einen Hahn  über die Brücke. Der Teufel ärgerte sich so sehr über seinen entgangenen Lohn, dass er die Brücke wieder abreisen wollte. Dies gelang ihm jedoch nicht. Er konnte sie nur in der Mitte etwas anheben, sodass die Brücke nun in der Mitte einen Buckel hat. Genau an dieser Stelle hat man dem Brückenbaumeister ein Denkmal gesetzt, das ihn zeigt, wie er zum Dom schaut.Die Regensburger nennen es das Bruckmandl.

Die Steinerne Brücke hat ganz gewiss dazu beigetragen, dass Regensburg den Titel Weltkulturerbe von der UNESCO verliehen bekam. Zudmdem ist sie neben dem Dom St. Peter ein wieteres monumentales Wahrzeichen der Stadt Regensburg.

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